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Wenn eine elektrische Prüfung der Leiterplatte erforderlich ist, bleibt eine wichtige Entscheidung:
Sollten Sie mit einer fliegenden Sonde oder mit einer Spannvorrichtung (Nagelbett) testen?
Beide Methoden überprüfen die elektrische Verbindung, unterscheiden sich jedoch erheblich:
- Kostenstruktur
- Testgeschwindigkeit
- Flexibilität
- Eignung für die Produktion
Dieser Artikel vergleicht Flying-Probe- und Fixture-Tests, um Ingenieuren und Einkäufern die Wahl der am besten geeigneten Methode zu erleichtern.
Hintergrund:
PCB Elektrische Prüfung erklärt
Was ist ein Flying Probe Test?
Beim Flying-Probe-Test werden bewegliche Prüfspitzen verwendet, die die Prüfpunkte der Leiterplatte nacheinander kontaktieren, ohne dass eine spezielle Halterung erforderlich ist.
Wesentliche Merkmale
- Programmierbare Sonden
- Keine Halterung erforderlich
- Sequentielle Netzprüfung
Fliegende Sondensysteme werden häufig eingesetzt für Prototypen und Kleinserienfertigung.
Was ist eine Prüfung auf der Grundlage von Vorrichtungen (Nagelbett)?
Beim Testen mit Vorrichtungen wird eine kundenspezifische mechanische Vorrichtung verwendet, die federbelastete Stifte enthält, die mit den Leiterplatten-Testpads ausgerichtet sind.
Wesentliche Merkmale
- Dedizierte Testhalterung
- Gleichzeitiger Mehrpunktkontakt
- Hochgeschwindigkeits-Tests
Diese Methode ist üblich in Mittel- bis Großserienproduktion.
Seite-an-Seite-Vergleich
| Faktor | Fliegende Sonde | Vorrichtungsprüfung |
|---|
| Kosten der Einrichtung | Niedrig | Hoch |
| Testgeschwindigkeit | Langsamer | Schnell |
| Eignung des Volumens | Geringe Lautstärke | Hohe Lautstärke |
| Flexibilität | Hoch | Niedrig |
| Auswirkungen von Designänderungen | Minimal | Hoch |
| Testabdeckung | Gut | Ausgezeichnet |
| Zeit zu beginnen | Kurz | Lang |
Kostenüberlegungen
Fliegende Sonde Kostenprofil
- Keine Kosten für Vorrichtungen
- Höhere Kosten pro Platte bei Volumen
- Ideal für häufige Entwurfsüberarbeitungen
Kostenprofil der Vorrichtungsprüfung
- Hohe Vorabinvestitionen für Vorrichtungen
- Niedrige Kosten pro Board bei Skalierung
- Kostengünstig für stabile Konstruktionen
Kontext der Kosten:
PCB-Herstellung Kosten vs. Qualität - Kompromisse
Testgeschwindigkeit und Durchsatz
Beim Fixture-Test können alle Netze in Sekundenschnelle getestet werden, während beim Flying-Probe-Test ein sequenzielles Abtasten erforderlich ist.
Mit zunehmendem Volumen:
- Fliegende Sonde wird zum Nadelöhr
- Vorrichtungsprüfung skaliert effizient
Testabdeckung und -Genauigkeit
Die Prüfung von Vorrichtungen bietet in der Regel:
- Höhere Kontaktstabilität
- Vollständigere Netzabdeckung
Die Prüfung mit der fliegenden Sonde kann durch folgende Faktoren eingeschränkt werden:
- Zugang zur Sonde
- Platinenverzug
- Fine-Pitch-Merkmale
Mit modernen Flugsondensystemen wird die Abdeckung jedoch weiter verbessert.
Auswirkungen von Design for Testability (DFT)
Konstruktionsentscheidungen haben großen Einfluss auf die Wahl der Prüfmethode.
Entwürfe mit:
- Ausreichend Testpads
- Einheitliche Polstergrößen
sind besser für die Prüfung von Vorrichtungen geeignet.
Bei sehr dichten Konstruktionen sind Tests mit einer fliegenden Sonde aus Gründen der Flexibilität vorzuziehen.
Zuverlässigkeits- und Risikoüberlegungen
Beide Methoden erkennen:
- Öffnet
- Kurze Hosen
- Netzfehlanschlüsse
Beide Methoden sind nicht möglich:
- Bewertung der Schichtdicke
- Thermische Ermüdung vorhersagen
- Innere Hohlräume erkennen
Abdeckung der Verlässlichkeit:
PCB-Zuverlässigkeitstests erklärt
Wann sollte man sich für Flying Probe Testing entscheiden?
Die Prüfung mit der fliegenden Sonde ist geeignet, wenn:
- Das Volumen ist gering
- Designänderungen sind häufig
- Schnelle Bearbeitung ist erforderlich
- Die Kosten für das Inventar sind nicht gerechtfertigt
Wann sollte man sich für Fixture-Based Testing entscheiden?
Die Prüfung von Vorrichtungen wird bevorzugt, wenn:
- Die Lautstärke ist mittel oder hoch
- Das Design ist stabil
- Hoher Durchsatz ist erforderlich
Die Kombination beider Methoden
Viele Hersteller verwenden beide Methoden:
- Fliegende Sonde für Prototypen und frühe Serien
- Vorrichtungsprüfung nach Stabilisierung der Konstruktion
Dieser hybride Ansatz schafft ein Gleichgewicht zwischen Flexibilität und Kosteneffizienz.
Wie die Hersteller in der Praxis entscheiden
Die Auswahl der Testmethode hängt von folgenden Faktoren ab:
- Volumenprognose
- Ausgereiftes Design
- Produktrisiko
- Kostenvorgaben
Bei TOPFAST werden die elektrischen Prüfverfahren nach folgenden Kriterien ausgewählt Volumenökonomie und Anforderungen an die Testabdeckunganstatt sich auf einen einzigen Ansatz zu beschränken.
Schlussfolgerung
Flying Probe und Fixture-based Testing haben jeweils klare Vorteile und Nachteile.
Die Wahl der richtigen Methode gewährleistet:
- Zuverlässige elektrische Prüfung
- Kostengünstige Produktion
- Sanfte Skalierung vom Prototyp zum Volumen
Dieser Artikel vervollständigt die PCB Inspektion und Prüfung cluster.
Flying Probe vs. Fixture Testing FAQ
Q: Ist die Prüfung mit einer fliegenden Sonde langsamer als die Prüfung mit einer Spannvorrichtung? A: Ja, aber es bietet mehr Flexibilität.
Q: Ist die Prüfung von Vorrichtungen bei hohen Stückzahlen immer besser? A: Normalerweise, aber nur, wenn die Stabilität der Konstruktion die Kosten für die Befestigung rechtfertigt.
Q: Können beide Methoden die gleichen Fehler aufdecken? A: Ja, beide erkennen Öffnungen und Kurzschlüsse.
Q: Kann eine fliegende Sonde die Prüfung von Spannvorrichtungen vollständig ersetzen? A: Nicht für hochvolumige, stabile Designs.
Q: Brauche ich eine elektrische Prüfung, wenn ich AOI und Röntgenstrahlen verwende? A: Ja. Die elektrische Prüfung verifiziert die Konnektivität direkt.